Fürstliches Wohnen
Eine kaiserliche Residenz in einem Dorf, das ist Huis Doorn. Bei einem Gang durch die 18 authentisch eingerichteten Räume, in denen der letzte deutsche Kaiser gewohnt hat, wähnt man sich in der Vergangenheit. Nachdem Deutschland den 1. Weltkrieg verloren hatte, floh er in die Niederlande, um dort im Exil zu leben. Die ursprüngliche Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert war Ende des 18. Jahrhunderts zu einem eleganten Landsitz umgebaut worden. Wilhelm II. erwarb das Haus 1919 und ließ es mit allen Annehmlichkeiten ausstatten, wobei auch der 35 Hektar große Park nicht vergessen wurde.
Die Einrichtung stammt aus den kaiserlichen Palästen in Berlin und Potsdam. Sie ist seit seinem Tod 1941 völlig intakt geblieben und vermittelt ein authentisches Bild fürstlichen Wohnens.
Erster Weltkrieg
Museum Huis Doorn verbindet die persönliche Lebensgeschichte des Kaisers mit der verheerenden und einschneidenden Geschichte des Ersten Weltkriegs und der Soldaten, die darin kämpften. Im Ausstellungspavillon finden Sie diese Geschichten über den Ersten Weltkrieg und wird dargelegt, was dieser Krieg für die Niederlande bedeutete.