Die Ursprünge des Schlosses und Landguts gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Außergewöhnlich ist, dass das Schloss mit allem Hausrat immer in der Familie geblieben ist, also nie verkauft wurde. Darum wissen wir auch noch so viel über die Schlossbewohner.
Goldledertapete und Porzellan
Im Schloss Duivenvoorde können vierzehn historische Interieurs aus dem 17. bis 19. Jahrhundert besichtigt werden. Bei einer Führung durch das denkmalgeschützte Gebäude werden Räume mit historischem Ambiente gezeigt, unter anderem die Bibliothek, ein Kabinett mit Goldledertapete, das „Türkenzimmer“ mit einer Wandbespannung aus Chintz und eine echte alte Mangelkammer. An den Wänden hängen Familienporträts und die Räume sind voller Silber, Delfter Keramik, asiatischem und europäischem Porzellan.
Stinsenpflanzen
Nicht nur das Schloss, sondern auch der Garten von Duivenvoorde ist denkmalgeschützt. In dem Landschaftspark mit schönen Weitblicken, Alleen und Schlängelwegen wachsen seltene Pflanzenarten wie zum Beispiel die so genannten Stinsenpflanzen, die nur auf alten Landsitzen vorkommen. Erleben Sie eine grüne Oase der Ruhe mitten im städtischen Trubel!