Lernen aus der Vergangenheit für eine friedliche Zukunft
Das Museum zeugt von den turbulenten Jahren, die die Provinz Zeeland während des Zweiten Weltkriegs erlebte. Der rote Faden durch diese Geschichte ist die Schlacht um die Schelde. Dies war ein heftiger Kampf im Herbst 1944 zwischen alliierten und deutschen Truppen um die Kontrolle über die Westerschelde, ein wichtiges Fahrwasser zum dann schon befreiten Hafen von Antwerpen. Ein oft vergessener Kampf, der jedoch von ausschlaggebender Bedeutung für die spätere Befreiung Westeuropas war.
Das Museum nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte, vom Aufmarsch des Faschismus und Nationalsozialismus bis hin zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Vom Einmarsch deutscher Truppen über die Judenverfolgung und den Widerstand bis hin zur Befreiung. Persönliche Geschichten und stille Zeugen des Krieges auf zeeländischem Boden veranschaulichen die Geschehnisse. Sie sind drinnen in den Museumsräumen zu finden, aber auch draußen im Bevrijdingspark Zeeland, der das Museum umgibt.
Auf einem Rundgang sieht man, was Kriegsgewalt alles verursacht, bei den Soldaten wie auch bei der Bürgerbevölkerung. Die vielen Fotos und die Augenzeugenberichte, die es zu lesen und zu hören gibt, machen das Elend, das Leid, die Angst und den Kummer einfühlbar. Berichtet wird auch von den Kriegserfahrungen der Seeleute der Handelsflotte und der niederländischen Truppen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Niederländisch-Indien entsandt wurden.