Inmitten des Amsterdamer Grachtengürtels liegt das Museum Van Loon, ein prachtvolles Wohnhaus, das 1672 vom Architekten Adriaen Dortsman entworfen wurde. Sein erster Bewohner war der Maler Ferdinand Bol, ein Schüler Rembrandts. Die Inneneinrichtung atmet noch die Atmosphäre des Reichtums der Stadt zu jener Zeit.
Familie van Loon
Seinen Namen verdankt das Museum der Familie Van Loon, den letzten Bewohnern des Grachtenhauses und Gründern des Museums. Hunderte von Jahren lang war sie mit dem Handel und der Verwaltung der Stadt verwebt.
1884 gelangte das stattliche Haus an der Keizersgracht in den Besitz der Familie, als Junker Hendrik van Loon es seinem Sohn Willem Hendrik als Hochzeitsgabe schenkte. Willem Hendrik und seine Frau Thora bewohnten das Haus mit ihren zwei Kindern und ihrem Personal. Die Familiengeschichte offenbart sich unter anderem in der reichhaltigen Sammlung Porträts im Museum, von denen das älteste aus dem 17. Jahrhundert stammt.
Ausstellungen
Neben der Dauerausstellung im Haus, Garten und Kutschenhaus organisiert das Museum auch Wechselausstellungen. Diese haben immer einen Bezug zu einem Teil der Sammlung, zum Haus oder zur Familie van Loon. Die Programmierung des Museums bewegt sich im Rahmen von Kulturerbe, Kunstgeschichte und zeitgenössischer Kunst. Das aktuelle Programm finden Sie hier.