Das Museum Henriette Polak ist das Zentrum für modern-klassische Malerei und Bildhauerkunst der Niederlande. Seit seiner Eröffnung 1975 zeigt das Museum die Vitalität, Kraft und Vielfalt figurativer Kunst, die technisches Können und kreative Inspiration in sich vereint.
Figurative Kunst, gewurzelt in akademischer Tradition
Henriette Polak-Schwarz, die Mäzenin und Namensgeberin des Museums, schloss 1964 Freundschaft mit dem Künstler Joop Sjollema, der sie von der Notwendigkeit überzeugen konnte, ein Museum für niederländische in akademischer Tradition gewurzelte figurative Kunst zu gründen. Eine Initiative gegen den Zeitgeist, da das Interesse der Menschen und Museen zu der Zeit vor allem abstrakter und konzeptueller Kunst galt.
Oepts, Wolkers und Van Pallandt
Henriette Polak und die Kernsammlung des Museums werden in intimer Atmosphäre vorgestellt. Die Spitzenstücke stammen von unter anderem Kees Verwey, Charlotte van Pallandt, Wim Oepts, Arie Schippers, Jan Wolkers und Wendelien Schönfeld. Bekannt ist das Museum auch für die vielen Porträts von Künstlern und Künstlerinnen. Zudem kann man einen Blick in das Atelier werfen. Im digitalen Depot von Museum Henriette Polak findet man eine repräsentative Auswahl aus der umfangreichen Museumssammlung. Daraus kann man eine eigene Ausstellung zusammenstellen und die ausgewählten Werke auf den Wänden des Museums zeigen.